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Bereits
1915 beschreibt Dr. G. V. Black - der Vater der modernen
Zahnheilkunde - die chronische Kieferostitis als einen
fortschreitenden chronischen Entzündungsprozess,
der Hohlräume produziert und Knochenzellen abbaut.
Black war beeindruckt von der Ausdehnung dieser Krankheitsprozesse
ohne Entzündungszeichen auf der Schleimhaut, ohne
Schwellungen im Kieferbereich und ohne Erhöhung
der Körpertemperatur des Patienten zu zeigen. 1930
benannte Phemister in USA erstmalig diese Prozeese als
"Cavitations" und beschrieb sie als primär
"avaskulär" (= Fehlen von entzündungsbedingten
Gefässvermehrungen) und weinger "infektiös".
In den 50er Jahren hat Dr. Voll gemeinsam mit Dr. Kramer
den Begriff der fettig-degenerativen Kieferostitis geprägt
und entsprechende Nosoden hergestellt, um über
die EAV (Elektroakupunktur nach Voll) diese röntgenologisch
nicht sichtbaren Prozesse testen zu können.
Der
amerikanische Pathologe Prof. G. Bouquot hat diese hohlraumbildende
Osteonekrose mit dem Namen NICO (Neuralgia Inducing
Cavitational Osteonecrosis) belegt: Er fand bei
einer Untersuchung an über 200 verstorbenen Patienten
mit Trigeminusneuralgie praktisch immer diese Osteonekrose
im Kieferknochen, die begleitend den Trigeminusnerv
gereizt hatte. Diese fettig-degenerative Osteonekrose
kann sich sowohl im Oberkiefer, als auch im Unterkiefer
entwickeln. Bemerkenswert zur Lokalisation der Chronischen
Kieferostitis sind:
- sie
dehnt sich sehr häufig im Unterkiefer weit hinter
das eigentliche Weisheitszahn-Gebiet aus (sogenanntes
9er Gebiet nach Gleditsch)
- sie
ist sowohl im Oberkiefer-, als auch im Unterkieferknochen
zu finden, insbesondere da, wo bereits Zähne
fehlen.
- sie
irritiert im Unterkiefer sehr häufig den Trigeminus-Nerv
und im Oberkiefer sehr häufig die Kieferhöhle.
- Die
nekrotischen Knochenprozesse einer NICO gehen häufig
auch von toten und wurzelgefüllten Zähnen
aus (www.totezaehne.de)

Untersuchungen
von Prof. B. Haley (Chemiker und Nicht-Zahnarzt an der
University of Kentucky) zeigen, dass regelmäßig
im Bereich der Chronischen Kieferostitis (CKO) durch
Bakterien Toxine gebildet werden, die lebenswichtige
Enzymsysteme des Körpers blockieren.Haley beschreibt
diese Toxine als weitaus giftiger als das Botulinus-Toxin:
"Some of the most toxic substances known to
man"
- Eine
Kaskade von enzymatischen Prozessen bildet innerhalb
der Mitochondrien ATP (Adenosintriphosphat).
- ATP
ist die eigentliche Speicherform von Körper-Energie.
Ohne ATP ist kein Stoffwechselprozess denkbar und
möglich
- Eine
ungenügende Bereitstellung von ATP führt
innerhalb der Zelle zu einer Minderung der gesamten
Zellfunktion.
Das
Gesamtproblem der Chronischen Kieferostitis ist also
weniger ein bakterielles, als vielmehr ein toxisches,
ausgelöst durch die Toxine der Bakterien.
Eine
besonders hohe Toxizität zeigen diese Bakterientoxine
in der Verbindung mit Schwermetallen aus Amalgamfüllungen
oder anderen metallhaltigen Zahnversorgungen (www.zahnmetalle.de)
Eine
Kopie des Artikels "Die unsichtbare Gefahr: Zahntoxine
und Enzymhemmung"
von Dr. J.Lechner können Sie unter www.dr-lechner.de
und info@skasys.de
bestellen.
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